… voller Bojen. Es ist vollbracht. Das Faß steht am Kai und
hat den Bauch voller Bojen. Die „hässliche“ Kiste, in der die relativ bunten
Schiffahrtskugeln vorher waren ist auseinander genommen, die Schrauben sind
verwahrt und warten auf den nächsten Einsatz. Als eine Art Belohnung hat das
Faß einen ersten Anstrich Leinöl-Terpentin erhalten, weitere Anstriche werden
folgen. Und schon sieht es dort unten gleich viel schicker aus.
Pimp up my island geht morgen oder so weiter: einige der
Holzdielen zum „du weißt schon wohin“ werden von ihrem Los befreit. Die passen
nämlich so gar nicht in die Landschaft. Man läuft quasi Gefahr, zur Salzsäule
zu erstarren, wenn man sie erblickt. Es handelt sich hierbei um vornehmlich weiße
oder helle Schandflecke. Im Basement warten schon die Nachfolger.
Heute Mittag gab´s Suppe. Eine schöne dicke Suppe. Zwiebeln
und rohe Kartoffeln in einem Topf mit ausreichend Rapsöl andünsten – der Teil
dauer am längsten. Dann irgendwann Wasser hinzufügen, nur ein bisschen. Während
Wasser, Kartoffeln und Zwiebeln vor sich hingahren, kann man z.B. eine Steckrübe schälen, in kleine Stücke
schneiden und dann irgendwann, wenn sich die Kartoffeln schon ein bisschen
zerdrücken lassen hinzugeben. Sind die Steckrübenstückchen akklimatisiert, haut
man noch drei oder vier Knoblauchzehen hinzu. Wasser nachgeben. Und als letztes
Gemüse dann Karotten in Stückchenform. Salz, 2 EL Senf, ein bisschen Zucker,
Chilli und … mmmh… ich glaube das, war´s und: Pürierstab (so richtig geschrieben?)
a gogo. Kam gut an. Germans can´t cook sagte der Belgier – vorher. Als Beilage
gab es getoastetes selbstgebackenes
Brot. Das mit dem Brotbacken muß ich mir noch genauer anschauen. Scheint
auch für einen 1-Personenhaushalte eine durchaus lohnenswerte Angelegenheit zu
sein. (jaja, Petra, Olaf, Lena… I know!)
Heute habe ich endlich „No Country for Old Men“ angeschaut.
Guter Film. Ja, doch. Das Ende find ich ein bissl arg komisch, aber das liegt
daran, dass ich Tomy Lee Jones Monolog einfach nicht gut verstanden habe. Der
hatte wohl eine extra Lage Wolldecke im Mund.
Vorher gab´s als Nachtisch, heute gab´s Haddock… man war der
gut!, ein bisschen Nordlicht. Aber nur leichte Kost. Bevor hier nach Bildern
geschrien wird: die sind nichts geworden. Unscharf und einfach nur bäh. Das muss
ich noch üben.
Das Wetter ist zur Zeit spitzenmäßig. Windstill bei -5°C
oder so. Von ca. 09.30 bis ca. 14.30 leuchtet der Himmel orange, gelb. Auf der
Insel liegt eine etwas dickere Schicht Raureif. Ist halt ein feuchtes
Plätzchen. Hinter den Lofoten haben sich die letzten Tage riesige Wolken
aufgetürmt, spielen sich ein bisschen auf und machen einen auf zweites Gebirge.
Ja, es sieht tatsächlich manchmal so aus, als wenn eine zweite Reihe Lofoten
entstanden sind.
Orkas sind weiterhin nur ein Marketinggag der Gegend.
Wahrscheinlich haben die genug von dem kalten Golfstrom oder haben sich am
Hering überfressen und liegen irgendwo bei dem ausgewanderten Cousin vor
Trinidad-Topago am Sandstrand und lassen sich die Flossen von Pilotfischen
kraulen. Orka sollt man sein, was?
Nun… es ist Zeit, Licht und Rechner auszuknipsen.
Gute Nacht. Vom Sternenhimmel und so schreibe ich ein andern
mal.
Und vielen Dank noch für das schöne Feedback, welches ich
erhalte.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen