It´s a dogma. Hinter dunkelbraunen Fransen strahlten mich zwei ebenso
dunkelbraune Augen an. Darunter ein breites Grinsen. Never, never, never
cook pasta with the lid. You know what dogma is? Ich nahm sofort den Deckel vom Topf. Thank you. Yes, I know what a dogma is. Da mußte ich nun 3.xxxkm in den Norden fahren, um zu lernen, wie man richtig Pasta kocht. Und es ist ja noch viel, viel einfacher wie es mir vor xx Jahren in der glorreichen Hauswirtschaftsschule und am mütterlichen Herd erklärt/gelert/gezeigt worden ist. Schön, dass man immer noch was lernen kann; wenn man nur will. Ajo. Wort zum Freitag.
Letzte Woche Freitag hatte ich vor ca. 6 Stunden die arktische Region verlassen, habe einen Löffel Lebertran genossen (war total wässerig und hatte nichts mehr mit dem Lebertran aus meiner Jugend zu tun) und lag um diese Zeit wahrscheinlich in meiner Koje und döste vor mich hin. Am Vortag begann die Rückreise. In der Früh ging es die teilweise gefrorene Treppe runter zum Bootshaus. Der Lebensrettungsanzug war nach den üblichen Verrenkungen angelegt und schwupps verabschiedete ich mich von Rocco und Mikhai. Ein letzter Schritt auf das Boot und schon tuckerten wir aus der Bucht Richtung Festland. Die See war ruhig, die Sonne ließ sich langsam blicken, Litloy und die Nachbarinsel behielt ich so lange wie möglich im Blick und keine halbe Stunde später standen wir an der Bushaltestelle. Der Bus ließ auch nicht lange auf sich warten. Ein kurzes We´ll keep in touch seitens Elena und ein It´s been a pleasure and privilege von mir und schon saß ich im Bus nach Sortland.
In Sortland angekommen verstaute ich mein Gepäck und erkundigte mich nach dem Anleger der Hurtigrute. Elena war sich nicht mehr sicher, wo das genau war. Die Dame vom Mixed Kiosk schickte mich zu den Coast Guards, die würden sich den Kai teilen. Der nette Mann vom Empfang bei der Kystvakten schickte mich gleich wieder zurück. 5 minutes walk from statoil (Tankstelle). Also wieder zurück Richtung Stadtzentrum. Da ich nun wusste wohin ich musste kümmerte ich mich um ein paar Sachen für die Fahrt und kehrte kurz nach Einlaufen der MS Lofoten zum Anleger zurück und checkte ein. Gebucht hatte ich die Fahrt nicht, hatte aber am Montag auf dem Schiff angerufen und mich erkundigt, ob denn noch ein Plätzle frei war. Ich bekam eine 1ner Kabine mit Dusche. Die Kabine lag vorne links. It´s the most quiet part of the ship sagte die Dame am Empfang. Schön. Sachen abgestellt und gleich wieder raus. Noch ein bisschen Landluft schnubbern und Schiff erkundigen. Es würde eh bald dunkel werden und nach der Stunde Schlaf in der Nacht zuvor, würde ich mich eh nicht lange auf den Beinen halten können/wollen.
Pünktlich um 13:00 legte das Schiff ab und wir verließen Sortland gen Süden. Nächster Stop Stockmarknes. Den Stop nahm ich noch mit, d.h. ich ging an Land. Das Hurtigrutenmuseum schaute ich mir nur vom Anleger aus. Zurück an Board fragte ich, wie denn der Verlauf der Route jetzt gleich nach Stockmarknes sei, nicht, dass ich evtl. einen letzten Blick auf Litløy verpassen würde! Da es zwischen den Inselchen der Lofoten hindurch ging, es eh schon ziemlich dunkel war, zog ich eine Mütze Schlaf vor und entschwandt auch bald in einen ruhigen Schlaf, begleitet von dem stetigen leisen Dröhnen und Knarzen.
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